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Donnerstag, 17. Oktober 2019

Die Stupa Swayambhunath auf dem Hügel

Heute Vormittag haben wir einen längeren Spaziergang zum meist fotografierten Motiv Nepals gemacht, einem buddhistischen Denkmal (Stupa) auf dem Hügel - 20 Minuten von Thamel entfernt. Diese Stupa gilt schon fast als Wahrzeichen von Kathmandu. Da an der Tempelanlage ungezählte freilaufende Affen anzutreffen sind, wird das buddhistische Wahrzeichen auch ‚Affentempel‘ genannt. Die Tempelanlage auf dem Berg wird sowohl von Buddhisten als auch von Hindus aktiv genutzt. Der Blick vom Berg auf Kathmandu ist gut. Leider ist das Himalaya-Gebirge fast immer im Dunst (der Autoabgase).






Dieser Affe hat einer Touristin die Blumen aus der Hand gerissen.



Ein Hindu-Priester (?) sortiert Opfergaben.

Morgen starten wir die Annapurna-Umwanderung. Wir haben eben unsere Rucksäcke so gepackt, dass nur noch das Wichtigste enthalten ist. So hoffen wir, dass wir unsere Rucksäcke gut selber schleppen können. Ich bin sehr gespannt wie sich der Charakter der Wanderung im Laufe der letzten 18 Jahre verändert hat. Es sind ja Straßen gebaut worden und einige Passagen werden heute mit Bussen befahren.  Bei der Touristen-Information wurde uns mitgeteilt, dass sich zurzeit  an einem Tag mehr als 1000 Leute für das Annapurna-Gebiet anmelden. Damals waren Touristen gegenüber der einheimischen Bevölkerung in der Minderheit.
Ich bin mir nicht sicher, ob ich weiterhin während der Wanderung durch das Himalayagebirge den Blog schreiben kann und ob es möglich ist, Fotos hochzuladen. Vielleicht gibt es dann wieder erst etwas nach zwei Wochen von uns! Mal sehen...

Mittwoch, 16. Oktober 2019

Gelandet in Kathmandu

Reger Verkehr auf Kathmandus Straßen 
Gestern Nacht sind wir in Kathmandu gelandet und nach einer längeren Prozedur am Flughafen, hatten wir dann unsere Visa. Vor dem Flughafen wartete das Taxi, welches uns zu unserem bed & breakfast in den Stadtteil Thamel brachte. Die Unterkunft ist überraschend simpel, die Fotos bei booking.com hatten ganz anders ausgesehen.
Beim Frühstück waren die Gastleute aber sehr freundlich und wir hatten gleich einen regen Austausch mit zwei Wanderern aus Polen und mit zwei Reisenden aus China. Wir haben uns dann aufgemacht zum Touristenzentrum, um zwei Permits für die Wanderung zu kaufen. Das eine ist für denEintritt in den Annapurna Nationalpark und das andere die Registrierung für das Trecker Informationsmanagement System. Im Falle eines Unfalls oder Verschwindens sollen durch diese Registrierung Hilfsmaßnahmen schneller und effektiver eingeleitet werden können.
Dannach haben wir ein Bus-Ticket für den Touristenbus nach Pokara organisiert. Ich bin ja bereits vor 18 Jahren in Kathmandu gewesen. Vor allem der Verkehr hat zugenommen. Wie überall in Asien sind mehr Motor-Roller und mehr Autos unterwegs. Es wirkt  ziemlich chaotisch auf den Straßen, dass hat sich auch in den Jahren nicht geändert. Zum Glück gibt es hier (im Vergleich zu Java) immer noch eine Menge Leute, die zu Fuß unterwegs sind.

Ein beliebter Platz für Fotos: von hunderten von Tauben umschwirrt und im Hintergrund wertvolle alte Tempel
Im Zentrum von Kathmandu am Durbar Square (Königshof) ist das Herz der alten Stadt: ein Komplex von schönen Tempeln und Schreinen sowohl hinduistisch als auch buddhistisch. Die meisten Tempel sind im Pagoden-Stil erbaut, zwischen dem zwölften und dem achtzehnten Jahrhundert und sind mit feinen Holzschnitzereien versehen. Leider ist beim Erdbeben von 2015 vieles zerstört worden. Einiges ist bereits wieder errichtet, anderes befindet sich im Wiederaufbau und ist mit Planen abgedeckt.

Das neoklassizistische Gebäude war ein Teil des Palastes, 1908 nach europäischen Vorbildern gebaut.
Ein Tempel im Innenbereich des Palastes, auch eine Baustelle, finanziert durch China.
Feine Schnitzereien sind nach der Zerstörung von 2015 aufwändig wieder rekonstruiert worden.
Der Tempel hinter der Säule gehört zu den ältesten Tempeln der historischen Altstadt und gehört wie die anderen Tempel auch zum Weltkulturerbe.
Vor dem Haus der Kumari, dem Mädchen, das als Gottheit verehrt wird.
Im Innenhof des Kumari-Hauses von 1757 mit feinen Holzschnitzereien
Hinduistische Gottheiten in Aktion im Eingangsbereich des Hanuman Dhoka Palastes.
Der unscheinbare Shiva-Parvati-Tempel
Ein Steinbildnis des Gottes Shiva in seiner destruktiven Form. In früheren Zeiten nutzte die Regierung diesen Ort, um Menschen die Wahrheit schwören zu lassen.
Straßenszene in Kathmandu-Thamel
Buddhistischer Tempel in der Nähe des Stadtteils  Thamel
Blick auf den Taleju-Tempel 

Montag, 14. Oktober 2019

Auf Wiedersehen Indonesien!

Heute ist der letzte Abend in Indonesien, genauer gesagt sind wir in Kuta auf Bali. Von hier aus haben wir nur einen kurzen Weg zum Flughafen. Wir fliegen morgen gegen Mittag über Kuala Lumpur nach Kathmandu in Nepal. Wir werden dann unsere Wandertour rund um das Annapurna-Gebirge starten.
Nicht ganz so schön war heute der Sonnenuntergang am Strand in Kuta, aber fast!

Sonntag, 13. Oktober 2019

Schnorcheltour rund um Gili-Menos

Jetzt heißt es, Abschied zu nehmen von den Gili-Inseln.
Heute Nachmittag sind wir noch einmal beim Yoga gewesen und haben eine anstrengende Übungseinheit bei Tanja aus Berlin-Friedrichshain gehabt. Im Yogazentrum hat es uns sehr gut gefallen, nette Leute, entspannte Atmosphäre und ein toller Übungsraum. Nach dem Yoga ging es gleich an den Strand zum immer wieder fantastischen Sonnenuntergang. Dort gibt es eine ganze Reihe von Lokalen, in denen Live Musik gespielt wird. Das Publikum sitzt in dicken Sitzkissen, hört der Musik zu, macht irgendetwas mit dem IPhone oder blickt aufs Meer. Es weht ein warmer Wind und der volle Mond gibt ein schönes Licht.
Bei der Schnorchel-Tour haben wir übrigens Schildkröten beobachten können. Diese hatten wir bei den Touren in Java und auf Bali nicht gesehen. Wir haben vier sehr große Schildkröten von oben betrachten können und sind hinter ihnen her geschnorchelt. Das Foto unten aus dem Internet gibt unseren Blick auf die Tiere ganz gut wieder.
Das beste an der Insel ist übrigens, dass sie absolut autofrei ist. Hauptverkehrsmittel sind Pferdekutschen, Fahrräder und die eigenen Füße!

Blick zum Hafen


Im Yoga-Zentrum Flower and Fire.
Nach einer anstrengenden Yoga-Sitzung
Jede Schnorchel-Tour führt zu dieser Unterwasserskulpturen-Gruppe des Künstlers Jackson
Das Foto ist nicht von Markus.

Der Bootsführer 


Samstag, 12. Oktober 2019

Relaxing on Gili-Islands

Jetzt sind wir schon ein paar Tage auf der Gili-Air-Insel. Von Ubud aus sind wir in einem Kleinbus zu einem Hafenort an der Ostküste Balis gebracht worden. Von dort aus ging es mit dem Schnellboot zu den Gili Inseln. Diese Inseln gehören nicht mehr zu Bali sondern zu Lombok.
Gili-Air ist eine der drei Gili-Inseln. Hier finden weniger Partys statt als auf der ersten der drei Inseln namens Gili-Trawangan. Wir finden es hier sehr relaxed. Wir sind in einer schönen Anlage mitten auf der Insel. In den umliegenden Bungalows sind nur wenige Touristen. Insgesamt ist die Insel natürlich  touristisch. Überall an den Stränden gibt es Bungalows und kleine Hotels. Auch in der Mitte der Insel findet man eine Menge Home-Stays und  einfache Restaurants, aber auch Gaststätten, die sich voll auf den westlichen Geschmack eingerichtet haben. Vermutlich ist die größte Zahl der Touristen aus Australien. Was man hier so machen kann? Die Inselstrände eignen sich sehr gut zum Schnorcheln, man kann wunderbar abends den Sonnenuntergang am Strand erleben, einige, wenige Stellen der Insel sind gut zum Schwimmen geeignet und ansonsten liegt man in der Sonne bzw. im Schatten und relaxt. Wir haben gestern eine Schnorchel-Tour rund um Gili-Menos mitgemacht und haben schon dreimal an einer Yogastunde teilgenommen.


Zufällig entdeckt: eine riesige Eidechse
Mit Booten wird alles zur Insel transportiert und mühselig von Bord geschleppt, In diesem Fall Futter für die Pferde.
Weißer Strand, Palmen und sauberes warmes Meereswasser
Der Berg im Hintergrund liegt auf Bali und ist ein Vulkanberg
In vielen Lokalem  n einer Seite der Insel kann man stimmungsvoll den Sonnenuntergang beobachten.